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Ich als Bezahlte (10)

Es war endlich Samstag. Die ganze Gang und ich gingen endlich mal wieder in die Disco und endlich mal wieder abschalten. Es ist schon schön, wenn man nur mit Kerlen unterwegs ist, dann braucht man auch nicht Angst haben, dass dumme Typen einen anlabbern. Es sei denn man will das.
Ich bestelle mir einen alkoholfreien Cocktail. Ich freue mich so. Auf Freundinnen, die ich immer mal wieder treffe, auf tanzen zu viel zu lauter Musik und darauf vielleicht von einem süßen Typen angegraben zu werden. Ich weiß, eigentlich brauche ich nicht noch einen Kerl, aber es ist immer schön, wenn man gewollt wird.
Ich tanze mit den Mädels, bis ich merke wie mich jemand von hinten an den Po fasst und mich von hintern umarmt. Ich drehe mich um und werde von einem mir unbekannten Kerl geküsst. Ich stoße mich von ihm weg. „Was soll das? Wer bist du überhaupt?“ Bevor der Typ antworten konnte wurde nach hinten gezogen und ihm wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Es war Manu. Er schaut mich an. „Alles in Ordnung?“
Das war mir alles zu viel. Ich setzte mich an die Bar und bestelle mir einen neuen Drink. Manu kommt zu mir. „Tut mir leid, ich habe gedacht, dass der Typ dich belästigt.“ Ich sehe ihn wütend an. „Und das hätte ich nicht auch allein regeln können?“ Ich mache eine Pause. „Geh weg, lass mich in Ruhe.“
Ich sitze eine Weile da, sehe den anderen beim tanzen zu. Schaue den Jungen beim Trinken zu und bewege mich leicht zu der Musik. Der Typ von vorhin kommt zu mir.
„Ich wusste nicht, dass du einen Freund hast. Es tut mir leid.“ Ich sehe ihn an. „Ich habe keinen Freund. Ich bin single.“ Er grinst. „Dann gebe ich dir jetzt einen aus. Was trinkst du da?“ wir reden ein paar Minuten und ich sehe immer wieder nach den anderen. Nach ungefähr zehn Minuten wird mir irgendwie schwummrig. „Oh, ich glaube, irgendwas war komisch an meinem Drink.“ Ich schaue verwirrt im Raum umher. „Soll ich dich Heim bringen?“ Ich versuche auf zu stehen und mich
abzustützen.


Ich wache auf. Ich schaue mich um und bin irritiert. Ich liege in meinem Bett, nackt, neben mir links und rechts Danny und Manu. Ebenfalls nackt. Ich habe Kopfschmerzen und kann nicht aufstehen ohne einen der Beiden zu wecken. Ich bin so müde und habe so Kopfschmerzen, dass ich mich einfach wieder hinlege und weiter schlafe.
Später am Morgen werde ich durch ein fieses lautes Geräusch auf der Straße wach. Blöde Skateboard-Kinder. Manu wird wach und sieht mich noch total verschlafen an.
Sein Arm liegt auf meinen Brüsten, Dannys Bein ist zwischen meinen. Irgendwie komm ich mir sehr komisch vor. Ich flüstere leise zu Manu: „Was genau ist gestern Nacht passiert?“ Danny wacht auf. „Leute?? Was ist hier los?“ Manu und Danny sehen sich absolut verschwörerisch an. „Kann endlich einer von euch mir sagen was gestern Nacht passiert ist?“ Ich setze mich aufrecht, ziehe die Decke über meinen Busen. Die Beiden setzen sich neben mich.
„Also.“ Danny beginnt. „Ich habe dich an der Bar mit dem Typen beobachtet und habe gesehen, wie er dir heimlich irgendwas in dein Getränk gemischt hat.“ Ich sehe ihn geschockt an. „Und da hast du nichts gemacht? Du hast mich da weiter sitzen lassen?“ Ich würde am liebsten aufstehen, aber sie lassen mich nicht. Manu erzählt mir wie es weiter ging. „Danny hat das gesehen und wollte gerade zu dir gehen, aber ich habe ihn aufgehalten, weil ich ihn was fragen wollte. Nach einem Moment erzählte er mir, was er beobachtete und ich erkannte den Typen wieder. Wir sind zusammen zu euch gegangen, da hat der Typ dich schon im Arm gehabt und wollte dich nach Draußen begleiten. Du hast nicht mehr so ausgesehen, als wenn du das mitbekommen hast. Also mussten wir uns beeilen.“ Ich bin immer irritierter. „Es war so, Danny hat euch aufgehalten und dem Typen eine auf’s Maul gehauen, dabei hat er dich losgelassen und du wärst gefallen, wenn ich dich nicht gehalten hätte.“ Ich bin so absolut verwundert und verstehe das immer noch nicht. „Ja, aber, wieso liegen wir hier zusammen im Bett?“ Die Beiden schauen sich sehr verschämt an. „Leute? Was habe ich gemacht?“ Danny erzählt weiter. „Manu hat dich gefangen und wir beschlossen dich nach Hause zu bringen, weil du nicht mehr normal reagiert hast. Du hast die ganze Zeit Leute angegrabscht und du warst sehr angeheitert.“

27.12.17 21:01
 


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